Licht und seine Einwirkungen am Arbeitsplatz
Christoph Hohl

Christoph Hohl

Licht ist nicht gleich Licht

 

Sie möchten Ihren Arbeitsplatz in ergonomischem Sinne gestalten? Vergessen Sie dann auf keinen Fall das Licht und seine Wirkung!

Büroarbeit ist anstrengend für Ihre Augen. Durch gute und individuell angepasste Beleuchtung lässt sich Erschöpfung vermeiden und die eigene Leistung verbessern. Tageslicht wird dabei im Allgemeinen hoch geschätzt.

Forscher aus Michigan haben die Entdeckung gemacht, dass langandauernder Mangel an Tageslicht das Gehirn schädigt.

Andersherum betrachtet scheint helles Licht förderlich für geistige Aktivitäten und die Gedächtnisleistung. Sie sollten daher vermeiden, zu lange in einem nur schwach beleuchteten Raum zu arbeiten. Grundsätzlich wird eine Lichtstärke von mindestens 500 Lux empfohlen, Beleuchtungsexperten raten zu 1000 Lux.

Bei meinen Analysen von Arbeitsplätzen stelle ich immer wieder fest, dass der Lichteinfall oft in ungünstiger Weise gehandhabt wird. Die auftretenden Probleme sind gang und gäbe:

  • zu starker Kontrast (zum Beispiel steht der Bildschirm vor dem Fenster)
  • störende Schatteneffekte
  • Reflexblendungen auf dem Bildschirm (geschieht oft durch Fenster)
  • flackernde Lichtwirkungen

 

Glücklicherweise sind derlei Probleme meistens einfach zu lösen.

Machen Sie klugen Gebrauch von Farben! Weiße Zimmerwände und –decken reflektieren das Licht und sorgen daher unkompliziert für mehr Licht.

Auch die Lichtfarbtemperatur – 5300 Kelvin entsprechen „Tageslichtweiß“ – kann mithilfe der Farbgebung des Raumes oft günstig beeinflusst werden.

Selbst auf das Arbeitsklima kann der sinnvolle Umgang mit Lichtfarben positive Auswirkungen haben.

Die optimale Beleuchtung besteht aus einem Mix aus Tageslicht, direkter und indirekter Beleuchtung, sowie gegebenenfalls einer zusätzlichen Schreibtischlampe.

Im Handel finden Sie zu erschwinglichen Preisen „Tageslichtlampen“, welche einem vor allem an sonnenarmen Tagen die gesundheitlichen Vorteile der Sonne zurück ins Büro bringen können. Sie beugen damit Lichtmangel vor.

 

Wenn Sie das Thema der Ergonomie im Büro oder Homeoffice anspricht und Sie sich tiefer dafür interessieren, so kann ich Ihnen mein Buch «Wellness im Büro» empfehlen. Kombiniert mit humorvollen Zeichnungen gebe ich 50+1 Tipps weiter, um aus Ihrem Büro ein kleines Paradies zu machen.

Wellness im Büro
50+1 Tipps, die aus dem Büro ein kleines Paradies machen

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Christoph Hohl

Christoph Hohl

Christoph Hohl comes from Switzerland and is an ergonomics expert. For more than 20 years he has been offering many solutions with different products and many tips to provide more quality of life and a greater sense of well-being. SANTERGO is a special piece of this mosaic.